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    Eka ist 1976 geboren und lebt mit ihrer Tochter seit 2008 in Tserovani. In ihrem Heimatdorf Achabeti war sie Direktorin eines Kindergartens. Trotz einer guten Ausbildung hat sie hier keine Chance auf einen Job. Nun kümmert sie sich um den Haushalt, den Garten und einige Hühner, die sie ihr eigenes nennen. Ihr Mann ist seit einigen Monaten in der Türkei um dort zu arbeiten.


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    Nasi B. kam mit ihrer schwer behinderten Tochter von Achabeti nach Tserovani. Sie hofft vergeblich auf Unterstützung vom Staat.


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    Die Grundausstattung der Küche in den Häusern in Tserovani besteht aus einem Gasherd einem Spülbecken und etwas Arbeitsfläche. Dazu kommt etwas Geschirr, Töpfe und Besteck.


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    Schlafzimmer von Nasi B.


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    Georgien ist ein christlich geprägtes Land. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dort, gehört der selbständigen Georgischen Orthodoxen Apostelkirche an. Kirchliche Traditionen und Glauben scheinen integraler Bestandteil georgischen Lebens zu sein. Ich beobachte im Bus oder Taxi, dass sich Fahrgäste und Fahrer bekreuzigen, sobald sie an einer Kirche vorüberfahren und bin überrascht, wie voll in der Nacht des orthodoxen Osterfestes die Kirchen und Plätze sind. Die Straßen sind bevölkert von Menschen mit Kerzen in den Händen, jung und alt. In Tserovani fällt mir auf, dass jede Wohnung, die ich betrete, in der ein oder anderen Form ihren eigenen Hausaltar hat. In einer Zimmerecke sind auf einem Regal oder einer Kommode Marienbildchen und Kruzifixe arrangiert. Die Familien beten hier unter anderem für ihre Verstorbenen, schließe ich aus den Fotos die aufgestellt wurden.


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    Eine der Hauptstraßen im Zentrum von Tserovani.


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    Übersicht über Tserovani von der Schule aus.